Die Anfechtung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BUZ)2018-06-25T01:25:34+00:00

Die Anfechtung der Berufsunfähigkeitsversicherung (BUZ)

Laut aktuellen Umfragen zufolge haben 57 % der Berufstätigen in Deutschland eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Denn wer für die Zukunft vorsorgen und sich absichern möchte, investiert privat in eine Berufsunfähigkeitsversicherung, da die gesetzliche Rentenversicherung seit 2001 nur noch eine Erwerbsminderungsrente zahlt, wenn der Versicherte nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben.

Doch was ist, wenn der Leistungsfall eintritt und es zu Differenzen kommt, da Ihre Versicherung sich weigert zu zahlen? Und all das, nachdem jahrelang Versicherungsbeiträge eingezahlt wurden?

Anfechtung der Berufsunfähigkeitsversicherung wegen arglistiger Täuschung

Hier ist fachlicher Rat gefragt: Viele Versicherungen versuchen, sich durch eine Anfechtung des Vertrags wegen arglistiger Täuschung von ihren vertraglichen Pflichten zu befreien. Dabei wird oftmals die Begründung angeführt, der Versicherte habe beispielsweise Vorerkrankungen arglistig verschwiegen.

Detailgetreue Analyse Ihrer Krankheitsgeschichte

Wird ein Leistungsantrag gestellt, wendet sich Ihre Versicherung an Krankenkassen und Ärzte um detaillierte Informationen über Sie zu erhalten damit Ihre Krankheitsgeschichte genauestens überprüft werden kann. Es werden Informationen zu Art und Dauer ihrer Erkrankungen, der getroffenen Maßnahmen und Ihrer jeweiligen Diagnose eingeholt. Sofern „Ihre“  Versicherung dabei auf eine Lücke stößt, die nicht mit Ihren beantworteten „Gesundheitsfragen“ übereinstimmen oder auch nur leicht abweichen, bildet dies häufig die Grundlage für die Anfechtung des Vertrags. Die Versicherungen führen dann an, dass bereits bei dem Vertragsschluss unwahre Tatsachen behauptet worden wären und versuchen so leistungsfrei zu werden oder aber zumindest die Leistung zu kürzen. Als Folge davon erhalten Sie ein Anfechtungsschreiben, in dem der Versicherer erklärt, den Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten zu wollen.

Wir raten Ihnen jedoch dazu, in solch einer Situation nicht vorschnell die Flinte ins Korn zu werfen. Denn was man wissen muss: Um sich auf eine arglistige Täuschung berufen zu können, ist der Versicherer in der Pflicht nachweisen zu können, dass der Versicherte Vorerkrankungen absichtlich verschwiegen hat. (so auch BGH, 1986-11-12, IVa ZR 186/85, VersR 1987, 91) Falschangaben aus Gründen von Unwissenheit, Nachlässigkeit oder falscher Scham dagegen können nicht als Grundlage herangezogen werden.

Ihre Vorteile einer individuellen und persönlichen Beratung

Die verschiedenen Gründe, warum es zu Fehlangaben kommen kann sind jedoch vielschichtig. Daher bedarf es in jedem Einzelfall einer genauen Analyse, um bewerten zu können ob dem Versicherten ein arglistiges Verschweigen von Tatsachen nachweisbar ist oder nicht.

Es muss genauestens nach Schwere und Art der Erkrankung differenziert werden. Ebenfalls ausschlaggebend ist, ob es sich bei der Erkrankung um eine chronische Krankheit oder lediglich vorübergehende Symptome handelt. Doch bei allem gilt: Lassen sie sich nicht von Ihrer Versicherung um Ihre verdiente Rente bringen. Dabei möchten wir Ihnen helfen: Rechtsanwalt Dr. Alexander Lang berät seit vielen Jahren erfolgreich Mandanten, welche bei Eintritt des Leistungsfalls mit genau solch existenzentscheidenden Streitigkeiten konfrontiert werden. Er kennt die Scheinargumente der Versicherer und weiß wie man sie entkräftet, damit Ihrer Rente nichts mehr im Wege steht. Als Fachanwalt für Medizinrecht ist er bestens damit betraut, sich durch medizinische Beurteilungen und Gutachten zu kämpfen, was in diesem Bereich der Rechtsberatung unerlässlich ist, um Ihnen eine auf Ihre persönliche Bedürfnisse ausgerichtete Beratung bieten zu können. Denn keine Krankheitsgeschichte gleicht der anderen – daher bedarf es in jedem Fall einer individuellen Beratung durch den Anwalt Ihres Vertrauens.

Was also tun bei Erhalt eines Anfechtungsschreibens?

Zögern Sie nicht bei Erhalt einer solchen Anfechtungserklärung unsere Kanzlei direkt zu kontaktieren. Rechtsanwalt Dr. Alexander Lang berät seit vielen Jahren erfolgreich Mandanten, welche bei Eintritt des Leistungsfalls mit genau solch existenzentscheidenden Streitigkeiten konfrontiert werden. Er kennt die Scheinargumente der Versicherer und weiß wie sie entkräftet werden müssen, damit Ihrer Rente nichts mehr im Wege steht. Als Fachanwalt für Medizinrecht ist er bestens damit betraut, sich durch medizinische Beurteilungen und Gutachten zu kämpfen, was in diesem Bereich der Rechtsberatung unerlässlich ist, um Ihnen eine auf Ihre persönliche Bedürfnisse ausgerichtete Beratung bieten zu können. Denn keine Krankheitsgeschichte gleicht der anderen – daher bedarf es in jedem Fall einer individuellen Beratung durch den Anwalt Ihres Vertrauens.

Profitieren Sie vielmehr von unserer Erfahrung auf diesem Gebiet. Denn wenn es um die Absicherung Ihrer Zukunft geht, sollten keine Fehler gemacht werden.

Steinbock und Partner