Überbrückungshilfe2020-07-09T13:11:49+02:00

Überbrückungshilfe

Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung ein Überbrückungshilfe-Programm gestartet. Anders als beim bisherigen Soforthilfe-Programm können Sie den Antrag auf Überbrückungshilfe nur durch einen registrierten Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer stellen.

Unsere Steuerberater, Herr Dr. Philipp Joha und Frau Julia Ehrlich, sind dafür registriert und unterstützen Sie gerne bei dem Antrag.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind grundsätzlich:

  • Unternehmen inklusive gemeinnützigen Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereinen,
  • Soloselbstständige und
  • selbstständige Angehörige der Freien Berufe,

die ihren Sitz bzw. ihre Betriebsstätte in Deutschland haben, bei einem deutschen Finanzamt gemeldet sind, vor dem 31.10.2019 gegründet wurden und sich zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden. Freiberufler und Soloselbständige müssen ihre Tätigkeit im Hauptgewerbe ausüben.

Informationen zu den Antragsvoraussetzungen

Eingangsvoraussetzung ist, dass Ihr durchschnittlicher Umsatz der Monate April und Mai 2020 im Vergleich zu den Vorjahresmonaten April und Mai 2019 (bei Gründung nach April 2019: November und Dezember 2019) um mehr als 60 % zurückgegangen ist.

Wir prüfen diese Eingangsvoraussetzung für Sie anhand Ihrer Umsatzsteuervoranmeldungen oder betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie Ihres Jahresabschlusses und der Steuererklärungen 2019.

Informationen zur Förderung

Bei Erfüllen der Eingangsvoraussetzung erhalten Sie für die Fördermonate Juni, Juli und August 2020 eine anteilige Erstattung der förderfähigen Fixkosten, wenn in dem jeweiligen Fördermonat der Umsatzrückgang mindestens 40 % im Vergleich zum Vorjahresmonat beträgt.

Beispiel: Unternehmer Max Mustermann (MM) beschäftigt acht Arbeitnehmer und hatte in den Monaten April und Mai 2020 einen durchschnittlichen Umsatzrückgang in Höhe von mehr als 60 %. In den Fördermonaten Juni, Juli und August 2020 hat MM Umsatzrückgänge in Höhe von 60 %, 45 % und 30 %. Seine förderfähigen Fixkosten betragen 10.000,- EUR je Monat.

MM erhält für Juni 2020 eine Erstattung in Höhe von 5.000,- EUR und für Juli 2020 4.000,- EUR. Für August 2020 erfolgt keine Erstattung, da der Umsatzrückgang nicht mehr als 40 % beträgt.

Wir ermitteln für Sie im Rahmen der ersten Stufe des Antragsverfahrens auf Basis Ihrer Schätzungen von Umsätzen und förderfähigen Fixkosten die erstattungsfähigen Beträge und stellen den Antrag. Das Honorar des Steuerberaters in dieser Angelegenheit zählt ebenfalls zu den erstattungsfähigen Fixkosten.

Der Antrag ist bis spätestens 31.08.2020 zu stellen.

Nachweiserbringung

In der zweiten Stufe des Verfahrens sind die tatsächlichen Umsätze und Fixkosten der Fördermonate nachzuweisen. Ergibt sich danach eine überschüssige Förderung, sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen.

Wir führen diesen Nachweis anhand Ihrer Umsatzsteuervoranmeldungen und Fixkostenabrechnungen.

Weitere Informationen

Detaillierte Informationen, insbesondere auch zu den förderfähigen Fixkosten, finden Sie hier: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Sprechen Sie uns an – Sie erreichen uns telefonisch unter 0931/22222 oder per E-Mail an info@steinbock-partner.de.

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