Was ist überhaupt eine Arbeitsunfähigkeit?

Arbeitsunfähig ist der Arbeitnehmer, wenn er erkrankt ist und deshalb „an der Arbeitsleistung verhindert“ ist, d.h. nicht arbeiten kann. Wichtig hierbei ist, dass sich die Arbeitsunfähigkeit stets nach dem Arbeitsplatz richtet. Die Krankheit muss also genau so aussehen, dass der Arbeitnehmer eben diese Tätigkeit, die er nach dem Arbeitsvertrag schuldet, nicht machen kann. Es entscheidet allein die vorgesehene Arbeit an dem vereinbarten Arbeitsplatz. Wer als Arbeitnehmer eine ausschließlich sitzende Arbeit hat, ist durch eine Verletzung am Fuß nicht unbedingt arbeitsunfähig.

Gibt es auch eine Teilarbeitsunfähigkeit?

Nein. Weder gibt es die Möglichkeit für den Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer Arbeit zuzuweisen, die dieser verrichten kann. Noch gibt es die Möglichkeit, den Arbeitnehmer nur stundenweise einzusetzen, wenn sich dies mit dem Krankheitsbild vereinbaren ließe. Der Arbeitnehmer ist entweder voll und uneingeschränkt für die nach dem Arbeitsvertrag vorgesehenen Tätigkeiten einsatzfähig – oder er ist arbeitsunfähig nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz.

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