LG Stuttgart kippt Stornoabzüge bei Allianz

Häufig ist es so, dass Kunden bei einer vorzeitigen Beendigung von Lebensversicherungsverträgen gar keine oder nur geringe Rückerstattungen erhalten. Grund dafür sind hohe Stornoabzüge der Versicherungen. Das Landgericht Stuttgart hat in seinem Urteil vom 05.10.2010, Az.: 20 O 87/10 entschieden, dass das so nicht geht und die verwendete Klausel zur Kündigung, zur Beitragsfreistellung und zum Stornoabzug unwirksam ist. Ähnliche Urteile sind auch bereits gegen die ERGO, Generali, Iduna und Deutscher Ring ergangen.

Nach Schätzung der Verbraucherzentrale Hamburg muss die ALLIANZ zwischen 1,3 und 4 Mrd. Euro an ihre Ex-Kunden erstatten, je nachdem, ob sie sich auf Verjährung beruft oder ob man den durchschnittlichen Nachzahlungsbetrag auf 500 oder 1.000 Euro schätzt.

Versicherungsnehmer, die in der Zeit von 2005 bis 2007 ihren Vertrag kündigen mussten, sollten daher umgehend einen Rechtsanwalt beauftragen, um die drohende Verjährung zum Ende des Jahres 2010 zu hemmen.

LG Stuttgart kippt Stornoabzüge bei Allianz
2018-07-31T21:52:01+00:00

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Deine Auswahl wurde gespeichert.

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Weitere Informationen finden Sie in unsere Datenschutzerklärung. Datenschutz. Impressum

zurück

Steinbock und Partner